Warnung vor Pokémon-Jagd

Der Schweizer Unfallversicherer Suva warnt: Wer draussen auf Pokémon-Jagd geht, soll sich vor Stolperunfällen in Acht nehmen. (Archivbild)
Der Schweizer Unfallversicherer Suva warnt: Wer draussen auf Pokémon-Jagd geht, soll sich vor Stolperunfällen in Acht nehmen. (Archivbild) © KEYSTONE/EPA AAP/JULIAN SMITH
Der Hype um das neue Smartphone-Spiel “Pokémon Go” nimmt vorläufig kein Ende. Doch die Verfolgung der Zeichentrick-Monster kann mitunter sehr riskant werden.

Der Unfallversicherer Suva warnt nun vor Stolperfallen auf der Pokémon-Jagd. Auch wenn die Gamer dank des Smartphone-Spiels an der frischen Luft seien und Kilometer um Kilometer zu Fuss abspulen würden.

“Ein kleiner Stolperer kann grosse Folgen haben”, teilte die Suva am Donnerstag mit. Wer vom Pokémon-Fieber infiziert sei, solle trotzdem vorsichtig gehen. Besonders riskant sei das Treppensteigen. Die Suva rät: “Blick weg vom Handy auf die Stufen.”

Unfälle durch Spiel

In den USA hat die Pokémon Go-Jagd sogar zu Verkehrsunfällen geführt: Von dem Smartphone-Spiel abgelenkt hat ein Mann im US-Bundesstaat New York seinen Wagen gegen einen Baum gefahren. Eine 15-Jährige wiederum übersah ein entgegenkommendes Auto als sie über die Strasse lief und dabei wegen Pokémon auf ihr Handy konzentriert war.

Ein 24-jähriger Neuseeländer hat sogar seinen Job gekündigt, um durch das Land zu reisen und Pokémon zu fangen.

Dunkelheit vermeiden

Um ein vorzeitiges und ungutes Spielende zu verhindern, empfiehlt die Suva jedenfalls, die Pokémons am Tag und nicht am Abend zu jagen. “Im Dunkeln sind Stolperfallen weniger gut sichtbar”, betont der Versicherer. Die Pokémon-Jagd habe aber durchaus auch positive Aspekte: Die Gamer seien an der frischen Luft und würden sich bewegen. “Das bringt allerdings nichts, wenn die Pokémon-Jagd im Spital endet”, konstatiert die Suva.

(SDA/red)


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