Swiss Re steigert Gewinn und ernennt neuen Chef

Der designierte Swiss-Re Chef Christian Mumenthaler: Der bisherige Leiter der Geschäftseinheit Reinsurance übernimmt das Amt per 1. Juli von Michel Lies, der in den Ruhestand tritt (Archiv).
Der designierte Swiss-Re Chef Christian Mumenthaler: Der bisherige Leiter der Geschäftseinheit Reinsurance übernimmt das Amt per 1. Juli von Michel Lies, der in den Ruhestand tritt (Archiv). © Keystone/SWISS RE/HANDOUT
Swiss Re hat im vergangenen Jahr den Gewinn um gut einen Drittel auf 4,6 Milliarden Dollar gesteigert. Der weltweit zweitgrösste Rückversicherer gab zudem die Ernennung eines neuen Konzernchefs bekannt.

Christian Mumenthaler übernehme per Juli 2016 den Posten von Michel Liès, der in den Ruhestand trete, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mumenthaler arbeitet seit 17 Jahren für Swiss Re. Seit fast fünf Jahren leitet er die grösste Geschäftseinheit von Swiss Re, Reinsurance, und hat somit die Verantwortung für rund 85 Prozent des Umsatzes inne gehabt.

Der Verwaltungsrat freue sich, dass man einen internen Nachfolger gefunden habe, der einen reibungslosen Übergang ermögliche, mit der Strategie der Gruppe vertraut sei und sie erfolgreich zu implementieren wisse, heisst es weiter.

Zum starken Gewinnanstieg im vergangenen Jahr haben laut Swiss Re alle drei Geschäftseinheiten beigetragen. Der weltweit zweitgrösste Rückversicherer hinter der Münchner Rück hebt dabei vor allem den Geschäftsbereich Life & Health Reinsurance (L&H Re) hervor, wo ein Gewinn von 939 Millionen Dollar erzielt wurde. Der Konzern profitierte aber auch vom Ausbleiben schwerer Naturkatastrophen und der Auflösung von Rückstellungen.

Aber auch das Anlageergebnis kann sich sehen lassen. Trotz eines turbulenten Börsenjahrs, lag die Rendite auf Kapitalanlagen im vergangenen Jahr mit 3,5 Prozent nur unwesentlich hinter der von 2014.

Gute Nachrichten gab es auch für die Aktionäre: Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung die Erhöhung der ordentlichen Dividende um 8,2 Prozent auf 4,60 Franken je Aktie sowie die Genehmigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms von bis zu einer Milliarde Franken beantragen.

(SDA)


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