Swiss Tennis muss sich noch gedulden

Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach kämpft weiter für ein Schweizer Turnier
Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach kämpft weiter für ein Schweizer Turnier © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Der erste Versuch von Swiss Tennis, sich die Rechte eines Frauen-Turniers für 2017 zu sichern, scheitert, weil die Spielerinnenvereinigung WTA das Turnier zurückgekauft hat.

Die WTA entschied an ihrer Sitzung in Florida, die zum Verkauf stehenden Rechte für den Event von Florianopolis selber vom brasilianischen Verband zu erwerben. Zu diesem Rückkauf ist sie gemäss den Statuten berechtigt.

“Wir mussten mit dieser Möglichkeit rechnen”, äusserte sich Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach in einer Mitteilung des Verbandes. Man habe deshalb bereits in den vergangenen Wochen das Gespräch mit anderen Inhabern von Turnierrechten aufgenommen. “Wir halten an der Idee fest, ab 2017 ein WTA-Turnier durchzuführen.” WTA-Präsidentin Micky Lawler unterstützt Swiss Tennis bei diesem Bestreben: “Wir werden weiterhin daran arbeiten, für Swiss Tennis die richtige Lösung für einen zukünftigen WTA-Anlass in der Schweiz zu finden.”

Stammbach war noch Ende letzter Woche sehr zuversichtlich gewesen, dass die Rechte von Florianopolis würden übernommen werden können. Die Kaufverträge waren unterschriftsbereit. Am Plan, im nächsten Jahr auf dem Gelände des nationalen Leistungszentrums in Biel eine Event- und Trainingshalle für bis zu 3000 Zuschauern zu erstellen, hält Swiss Tennis fest. Dort soll dann möglichst schon 2017 der Schweizer WTA-Event stattfinden.

(SI)


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