Syrien statt Partyboot

Immerhin haben die Briten den Humor nicht verloren.
Immerhin haben die Briten den Humor nicht verloren.
Drei britische Touristen wollten nach einer durchzechten Nacht auf Zypern ein bisschen Delfine beobachten gehen. Doch statt auf dem Unterhaltungsboot landeten sie in Syrien.

Lewis Ellis, Alex McCormick und James Wallman feierten die Nacht in ihrem Ferienressort auf Zypern durch. Am Morgen wollten sie ihren Kater mit ein bisschen Delfine beobachten und vielleicht noch einem Konterbierchen auf einem Bootsausflug vertreiben.

Der 25-jährige Ellis sagt gegenüber dem Mirror: “Wir trugen Badehosen, waren verkatert und wären bereit für eine kleine Bootparty gewesen.” Doch schon bald fragten sie sich, wieso sich das Boot so weit vom Ufer entfernte.

161 Kilometer auf See

Was Ellis, McCormick und Wallman nicht wussten: Sie befanden sich nicht auf der gebuchten Party-Rundfahrt, sondern auf einer rund 161 Kilometer langen Reise nach Syrien. Doch bis sie realisierten, dass sie auf dem falschen Dampfer waren, war es bereits zu spät. “Nach vielen Stunden kamen wir irgendwo an und wir hatten keine Ahnung, wo wir waren.” Oder wie es der 19-jährige McCormick jugendgerecht ausdrückt: “What the fuck?!”

Russen kümmern sich um Briten

In Syrien angekommen, wurde den drei Touristen gesagt, sie sollten vorerst an Bord bleiben. Danach wurden sie auf eine russische Militärbasis gebracht. Erst dort merkten sie, wo sie waren, weil sie sich auf Facebook einloggten. “Als wir endlich einen Typen fanden, der englisch spricht, sind wir nur noch in Lachen ausgebrochen”, sagte McCormick.

In der Zwischenzeit sind die drei unfreiwilligen Syrien-Touristen nach rund 24 Stunden zurück auf Zypern in ihrem Ferienressort. McCormick sagt zum Mirror, dass das so eine typische Geschichte sei, “die man irgendwann mal den Kindern erzählt”.

(red.)

Update: So unglaublich die Geschichte auch tönt, sie ist es. Ellis schreibt auf Facebook, dass sie die Geschichte erfunden hätten. Wir hätten es zu gerne geglaubt…

Auf Snapchat posteten die Briten ein Bild des Unglücksboots.


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