Tennis-Stars fordern die restliche Sportschweiz

Roger Federer - im Bild nach seinem Sieg vor einem Jahr - hat heute Abend an den Sports Awards die Chance, zum siebten Mal seit 2003 Sportler des Jahres zu werden
Roger Federer - im Bild nach seinem Sieg vor einem Jahr - hat heute Abend an den Sports Awards die Chance, zum siebten Mal seit 2003 Sportler des Jahres zu werden © KEYSTONE/PHOTOPRESS/ALEXANDRA WEY
Heute Abend werden an den Sports Awards die Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Zu den Favoriten gehören die Tennis-Cracks um Stan Wawrinka, Roger Federer und Timea Bacsinszky.

Gleich fünf Vertreter von Swiss Tennis stehen an der TV-Gala in den Studios von Schweizer Radio und Fernsehen in Zürich zur Auswahl. Während bei den Männern Wawrinka und Vorjahressieger Federer zu den Topfavoriten auf den Award zählen, dürften es bei den Frauen Bacsinszky und die ebenfalls nominierten Belinda Bencic und Martina Hingis schwerer haben. Die Konkurrenz, unter anderen mit Daniela Ryf, der Dominatorin im Ironman-Triathlon, und Giulia Steingruber, der Mehrkampf-Europameisterin im Kunstturnen, ist wesentlich grösser.

Spannung verspricht die Wahl aber in beiden Kategorien. Bei den Männern könnte Federer, der dank sechs Turniersiegen und einer weiteren starken Saison die Nummer 3 der Welt ist, bereits zum siebten Mal zum Schweizer Sportler des Jahres gekrönt werden. Wawrinka, der Gewinner der diesjährigen French Open, erhielt die Auszeichnung noch nie überreicht.

Die grössten Konkurrenten der beiden Tennis-Stars dürften die Weltmeister Patrick Küng (Ski alpin) und Nino Schurter (Mountainbike) sowie der Langläufer Dario Cologna sein. Zur Wahl stehen zudem Fabian Bösch (Ski Freestyle), Daniel Hubmann (Orientierungslauf), Stefan Küng (Rad Bahn/Strasse), Stephan Lichtsteiner (Fussball) und Andy Schmid (Handball).

Bei den Frauen sind nebst Steingruber und den drei Tennis-Spielerinnen auch zwei Triathletinnen (Ryf und Nicola Spirig) und zwei Leichtathletinnen (Selina Büchel und Mujinga Kambundji) nominiert. Komplettiert wird das Feld der nominierten Sportlerinnen mit Lara Gut (Ski alpin) und Jolanda Neff (Mountainbike).

Das TV-Publikum äussert seine Gunst per Televoting in zwei Wahlgängen. Im ersten Wahlgang wird das Kandidatenfeld jeweils von zehn auf fünf reduziert. Aus dem verbliebenen Quintett wird danach die Siegerin, respektive der Sieger erkoren. Die Stimmen des Publikums zählen zu einem Drittel. Der Rest des Stimmengewichts entfällt je zur Hälfte auf die Schweizer Spitzensportler und die Sportmedien.

Insgesamt werden an den Sports Awards sechs Auszeichnungen verliehen. Als Team des Jahres nominiert ist der Leichtgewichts-Vierer der Ruderer, der Rad-Bahnvierer und das Kunstturn-Nationalteam der Männer.

Zur Auswahl als Trainer des Jahres stehen Marcel Koller, Arno del Curto und Severin Lüthi. Ausgezeichnet wird zudem der Behindertensportler (Marcel Hug, Heinz Frei oder Manuela Schär) und der Newcomer (Fabian Bösch, Breel Embolo oder Noemi Zbären).

(SI)


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