Tessiner Weinbauern bekommen Hitze-Juli zu spüren

Weniger Trauben, dafür von guter Qualität: Die hohen Temperaturen im Juli bekamen auch die Tessiner Weinbauern zu spüren (Archivbild).
Weniger Trauben, dafür von guter Qualität: Die hohen Temperaturen im Juli bekamen auch die Tessiner Weinbauern zu spüren (Archivbild). © KEYSTONE/TI-PRESS/FRANCESCA AGOSTA
Der Tessiner Weinjahrgang 2015 könnte ein begehrter werden: Der Ertrag lag unter dem langjährigen Mittel, die Trauben waren dagegen von guter Qualität. Die Hitze und Trockenheit im Juli verhinderte eine bessere Ernte.

Das sehr abwechslungsreiche Wetter in den Sommermonaten habe die Weinernte 2015 im Tessin negativ beeinflusst, teilte das Tessiner Wirtschaftsdepartement und die Interessensvereinigung der Tessiner Weinbauern in einem gemeinsamen Communiqué mit.

Starke Regenfälle in der zweiten Juni-Hälfte seien dafür verantwortlich gewesen, dass die Trauben nur in geringerer Zahl und zunächst nur schwach gewachsen seien.

Die Hitze und Trockenheit im Juli hätte den Trauben dann weiter zugesetzt. Durch das sehr trockene Klima sei allerdings der Schädlings- und Pilzbefall schwächer ausgefallen als im Jahr zuvor.

Für das Jahr 2015 verzeichnen die Tessiner Weinbauern bei der Merlot-Ernte einen Einbruch von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 80 Prozent der gesamten Weinanbaufläche im Tessin wird für diese Rebsorte genutzt.

Der Gesamtwert aller im Jahr 2015 geernteten Trauben belaufe sich auf 22,5 Millionen Franken – auch hier liege der Wert unter dem Vorjahresergebnis und dem langjährigen Mittelwert.

(SDA)


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