Teure Oldtimer finden bei Versteigerung in Luzern keine Käufer

Rund 170 nationale und internationale Aussteller zeigen ihre Oldtimer Autos anlässlich der Swiss Classic World in der Messe in Luzern.
Rund 170 nationale und internationale Aussteller zeigen ihre Oldtimer Autos anlässlich der Swiss Classic World in der Messe in Luzern. © KEYSTONE/URS FLUEELER
Bei einer Auktion in Luzern haben zahlreiche hochkarätige Oldtimerautos keine neuen Käufer gefunden. Insgesamt kamen am Samstag 23 Classic Cars unter den Hammer, nur 5 wurden verkauft. Darunter war eine Siegestrophäe von Tennisspielerin Martina Hingis.

Das teuerste Stück im Angebot war ein roter Alfa Romeo 6C 1750 GS Spider Zagato gewesen. Das Höchstgebot für den 86-jährigen Rennwagen mit Strassenzulassung lag bei 1,2 Millionen Franken. Der Schätzwert hatte allerdings zwischen 1,62 und 1,82 Mio. Franken gelegen.

Die fünf verkauften Wagen erzielten Verkaufspreise von 100’000 Franken oder weniger. Ein neuer Käufer fand unter anderem ein roter Porsche 911, den einst die Schweizer Tennisspielerin Martina Hingis 1997 am WTA-Turnier in Filderstadt gewonnen hatte.

Die erste internationale Auktion mit Oldtimern in Luzern fand auf der Allmend anlässlich der Oldtimer-Messe Swiss Classic World statt. Durchgeführt wurde der Verkauf von der Luzerner Galerie Fischer Auktionen. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben das älteste Schweizer Kunstauktionshaus. Es wurde 1907 gegründet.

(SDA)


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