Teurer Schmuck in Vaduz versteckt

Schmuckverkäufer versteckt Uhren im Wert von bis zu 9000 Fr.
Schmuckverkäufer versteckt Uhren im Wert von bis zu 9000 Fr. © TVO
Edle Uhren und wertvolle Schmuckstücke – seit 90 Jahren gibt es den Schmuckhändler Huber in Vaduz. Zu seinem Jubiläum versteckt das Familienunternehmen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Franken.

Der Schmuckhändler Huber hat sich zu seinem Jubiläum etwas ganz spezielles ausgedacht. Es organisiert von Juni bis Oktober mehrere Schatzsuchen in der Ostschweiz. Es sind alles andere als Trostpreise, die auf den Schatzsucher warten. Jedes Schmuckstück hat einen Wert zwischen 6’000 und 9’000 Franken. Mit dieser Aktion wird das 90-jährige Bestehen am Standort Vaduz gefeiert, sagt Inhaber Norman J. Huber: «Wir machen die Schatzsuche auch, weil es etwas emotionales ist und weil es die ganze Breite des Sortiments zeigt.»

Grosseltern fliessen in Schatzsuche mit ein

Der erste Schatz, den man suchen kann, ist ein Diamantring. Dieser wird am 2. Juni irgendwo in Vaduz versteckt. In Vaduz hat auch die Geschichte der Huber Geschäfte vor 90 Jahren angefangen. Dort wo heute das Geschäft steht, haben die Grosseltern von Norman Huber 1928 das erste Schmuckgeschäft eröffnet. Diese Geschichte fliesst mit ein in die Schatzsuche: «Der Schatzsuchende wird an Orte gelotst, an denen früher auch die Grosseltern waren. Zum Beispiel zum Zmittagessen oder für einen Spaziergang», verrät Norman J. Huber.

Fundort wird überwacht

Gelotst werde man durch Hinweise, die über die Medien an den entsprechenden Tagen verbreitet werden. Behalten darf der Schatz, derjenige, der ihn zuerst gefunden hat. Der Kommunikationsverantwortliche der Aktion, Reinhard Frei, versichert, dass man Massnahmen treffen wird, um üble Streitereien am Fundort zu verhindern: «Wir werden mit Sicherheitsleuten da sein und die Uhren so verstecken, dass man sie nicht gleich findet. Wir haben die Aktion immer im Blickfeld.»

Mitmachen darf bei der Aktion jeder, der will. Los geht sie Anfang Juni.

TVO-Beitrag vom 23. Mai 2018:

(Daniel Sager/abl)


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