«The Atlantic» spricht sich für Clinton aus

Hillary Clinton bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania: "The Atlantic" ist ein weiteres US-Magazin, das sich noch fast nie hinter einen Präsidentschaftskandidaten gestellt hat, in diesem Jahr aber sie unterstützt.
Hillary Clinton bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania: "The Atlantic" ist ein weiteres US-Magazin, das sich noch fast nie hinter einen Präsidentschaftskandidaten gestellt hat, in diesem Jahr aber sie unterstützt. © KEYSTONE/AP PennLive.com/SEAN SIMMERS
Das renommierte US-Magazin «The Atlantic» hat sich in einer seltenen Positionierung hinter Hillary Clinton als künftige Präsidentin der Vereinigten Staaten gestellt. Das Magazin schlug sich damit erst zum dritten Mal auf die Seite eines Kandidaten.

1860 hatte es sich für Abraham Lincoln ausgesprochen, 1964 für Lyndon Johnson. «The Atlantic» verhalte sich als Medium im Normalfall neutral, hiess es am Mittwoch in einer Stellungnahme von Chefredakteur Scott Stossel.

Donald Trump sei aber eine Bedrohung für Amerika und seine Demokratie. «Trump ist nicht ein Mann der Ideen. Er ist ein Demagoge, ein Fremdenfeind, ein Sexist, ein Nichtswisser und ein Lügner. Er ist auf spektakuläre Weise ungeeignet für das Amt», fuhr Stossel fort.

«The Atlantic» setzt eine Reihe fort, in der sich US-Medien für Hillary Clinton als nächste US-Präsidentin aussprechen. Darunter sind auch zahlreiche Blätter, die bisher den Republikanern nahestanden.

(SDA)


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