GC gewinnt verrücktes Spiel gegen Meister Basel

Der Vorgänger und sein Nachfolger: Herzliches Handshake zwischen Thun-Coach Jeff Saibene (li.) und seinem Nachfolger in St. Gallen, Joe Zinnbauer
Der Vorgänger und sein Nachfolger: Herzliches Handshake zwischen Thun-Coach Jeff Saibene (li.) und seinem Nachfolger in St. Gallen, Joe Zinnbauer © KEYSTONE/MARCEL BIERI
Das Super-League-Schlagerspiel Basel – GC übertrifft punkto Dramatik und Spannung alle Erwartungen. Zuletzt steht es 2:3, und GC kann den Rückstand auf Basel ein wenig verringern – auf zehn Punkte.

Ein Offsidetor für GC, ein den Baslern nicht zugestandener Handspenalty und eine überraschende 2:0-Führung der Grasshoppers kennzeichneten die erste Hälfte im St.-Jakob-Park.

Die anfänglich etwas träg wirkenden Basler zeigten nach der Pause mit einer nicht verebbenden Angriffswelle ihre Extraklasse in der Schweizer Liga auf. Aber kaum hatten sie verdientermassen zum 2:2 ausgeglichen, schlug Goalgetter Munas Dabbur mit einem hochklassigen Treffer zum 3:2 zu. Schier unglaublicherweise verweigerte Schiedsrichter Sascha Amhof, der schwächste Mann auf dem Platz, den Baslern kurz vor Schluss nach einem brutalen Foul an Breel Embolo im Strafraum noch einen weiteren Penalty.

Ausgerechnet gegen den ehemaligen Arbeitgeber St. Gallen riss Jeff Saibenes Erfolgsserie als neuer Trainer des FC Thun. Die Berner Oberländer verlieren 0:2. Die Heimniederlage der Thuner kam unglücklich zustande. In den ersten 25 Minuten starteten sie einen eigentlichen Sturmlauf. Doch Ridge Munsy (zweimal) und Gonzalo Zarate scheiterten am Pfosten. In der 28. Minute hatte St. Gallen mehr Glück. Edgar Salli profitierte kaltblütig von einer völlig verunglückten Kopfball-Rückgabe Dennis Hedigers. Kurz vor der Pause erhöhte Danijel Aleksic mit einem Foulpenalty auf 2:0, nachdem Dzengis Cavusevic von Enrico Schirinzi umgerissen worden war. Davon erholte sich das Team von Jeff Saibene nicht mehr.

Sion zeigte gegen Luzern wieder einmal sein Europacup-Gesicht und setzte sich nach einer abgeklärten Leistung 2:0 durch. Für den Höhepunkt an diesem sonnigen Tag im Wallis sorgte Carlitos mit einem Sonntagsschuss im wahrsten Sinn des Wortes. Nach einer guten halben Stunde traf der Portugiese aus über 30 Metern. In der zweiten Hälfte sicherte Ebenezer Assifuah den Sieg mit dem 2:0 (62.).

Resultate vom Sonntag: Zürich – Vaduz 1:1 (1:0). Lugano – Young Boys 1:1 (1:0). Thun – St. Gallen 0:2 (0:2). Sion – Luzern 2:0 (1:0). Basel – Grasshoppers 2:3 (0:2).

Rangliste: 1. Basel 15/37 (37:18). 2. Grasshoppers 15/27 (38:28). 3. Young Boys 15/24 (26:17). 4. Sion 15/21 (19:21). 5. Luzern 15/20 (20:20). 6. St. Gallen 15/19 (14:16). 7. Thun 15/17 (22:27). 8. Lugano 15/15 (17:27). 9. Vaduz 15/13 (14:22). 10. Zürich 15/11 (21:32).

(SI)


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