Thurgauer Zivilschützer sind aus Bondo zurück

Die Thurgauer Zivilschützer kehren zurück.
Die Thurgauer Zivilschützer kehren zurück. © pd
Die Zivilschützer des Kantons Thurgau beenden heute ihren Einsatz im schwer getroffenen Bergdorf Bondo. Sie haben 6800 Arbeitsstunden geleistet.

Sie waren als erste unterländische Einheit vor Ort: Die Zivilschützer aus dem Kanton Thurgau. Über vier Wochen haben rund 210 Thurgauer Zivilschützer im Graubündner Bergdorf Bondo Hilfe geleistet.

Die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch lobt den Einsatz: «Es ist eindrücklich, mit welchem Engagement die Männer und Frauen sich einsetzten, um der Bevölkerung von Bondo zu helfen. Ihnen danke ich ganz besonders für ihren Einsatz.» Die Zivilschützer arbeiteten jeweils in Schichten von vier bis fünf Tagen, auch am Wochenende. «Das wurde von den Einheimischen, die teilweise berufstätig sind, sehr geschätzt», heisst es in einer Mitteilung.

Die Thurgauer Zivilschützer waren einerseits für die Sicherheitskontrollen auf dem verschütteten Gelände zuständig. Der grösste Teil ihrer Arbeit bestand aber darin, die Einwohner beim Räumen ihrer Häuser zu unterstützen. «Viele der Zivilschützer empfanden ihre Arbeit sehr sinnvoll. Die Freude zu erleben, wenn man einer Familie helfen kann, an einen Kasten mit Familienschmuck oder Fotos zu gelangen, ist unvergesslich», sagt Hans Peter Schmid, Chef des Amtes für Bevölkerungsschutz und Armee.

Bondo wurde am 23. August von einem Murgang verschüttet, der durch einen Bergsturz am Piz Cengalo ausgelöst wurde. Das Val Bondasca wurde verwüstet und in Bondo wurden Häuser und Ställe niedergewalzt.

(red.)


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