Til Schweigers Flüchtlings-Stiftung zieht erste Bilanz

Til Schweiger (l) mit einem Flüchtling in Osnabrück kurz nach der Gründung seiner Stiftung. Bis heute hat seine Foundation schon 30 Hilfsprojekte ermöglicht. (Archivbild)
Til Schweiger (l) mit einem Flüchtling in Osnabrück kurz nach der Gründung seiner Stiftung. Bis heute hat seine Foundation schon 30 Hilfsprojekte ermöglicht. (Archivbild) © KEYSTONE/EPA DPA/FRISO GENTSCH
Til Schweigers Stiftung hat ihren ersten Geschäftsbericht vorgelegt. Von den in den ersten vier Monaten zusammengekommenen Spendengeldern in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro seien rund 643’000 Euro bewilligt worden, teilte die Til Schweiger Foundation mit.

Rund 20 verschiedene Projekte habe die Stiftung damit unterstützt. “Mittlerweile sind wir schon bei über 30. Viele davon im Bereich Flüchtlingshilfe”, erklärte Schweiger.

“Neben unmittelbaren Sofortmassnahmen wie zusätzlichen Zelten, traumatherapeutischer Stabilisierung und einer mobilen Arztpraxis haben wir vor allem Integration und Sprachförderung von Kindern unterstützt. Mit diesen Massnahmen konnten wir Hunderte Kinder und Jugendliche erreichen.”

Der Filmemacher (“Honig im Kopf”) hatte die Stiftung im vergangenen Sommer ins Leben gerufen, der Geschäftsbericht bilanziert die Arbeit bis Ende 2015. “Das zurückliegende Gründungsjahr war vor allem eines: sehr emotional! Noch während der Gründungsphase wurden die Stiftung und ganz Deutschland von der Flüchtlingskrise eingeholt”, schreibt Schweiger im Vorwort.

“Hunderttausende suchten Zuflucht und die staatlichen Strukturen kamen an ihre Belastungsgrenze. Schnell festigte sich medial das Bild der Til Schweiger Foundation als Flüchtlingsstiftung.” Von Anfang an sei sie viel breiter aufgestellt gewesen. Der in Hamburg lebende Vater von vier Kindern betont: “Dabei ist die Stiftung für alle Kinder.”

Geplant hatte Schweiger sie schon länger, in der Flüchtlingskrise sollte es dann schnell gehen.

(SDA)


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