Tipps für einen guten Schlaf

Wer gut schlafen will, sollte das Tablett nicht mit ins Bett nehmen.
Wer gut schlafen will, sollte das Tablett nicht mit ins Bett nehmen. © KEYSTONE/Christof Schuerpf
Wer einen unruhigen Schlaf hat oder nicht einschlafen kann, ist auch tagsüber betrübt. Das muss nicht sein. Im dritten Teil der FM1Today-Serien zum Thema Schlafstörungen zeigen wir Dir, wie Du Deinen Schlaf optimieren kannst.

-Denke an die innere Uhr: Man sollte eine gewisse Regelmässigkeit mit den Schlafperioden einhalten. Also nicht jeden Abend zu verschiedenen Zeiten ins Bett gehen. Und morgens immer etwa zur gleichen Zeit aufstehen.

 

Cool bleiben: Auch wenn Du nicht gerade einschlafen kannst: nicht aufregen! Ja, einfacher gesagt als getan. Aber vor lauter “Einschlaf-Wille” verkrampft man sich so fest, dass man gar nicht mehr einschlafen kann.

-Es ist für den Körper nicht schlimm, wenn man eine Nacht mal nicht gut schläft. Wenn man sich in den folgenden Nächten wieder der inneren Uhr entsprechend ins Bett legt, dann wird der Schlaf wieder kommen.

 

-Grundsätzlich gilt: Das Thema Schlaf sollte man locker angehen. Es ist also auch ratsam, auch mal aufzustehen und etwas anderes zu machen, wenn man schlaflos im Bett liegt.

Streitgespräche oder belastende Konfrontationen (ob direkt oder am Telefon) sollten nicht kurz vor dem Schlafengehen stattfinden.

 

-Klar: Coca Cola, Energy Drinks und Kaffee sind wegen dem Koffein absolut ungeeignete Getränke, wenn man bald schlafen will. Am besten Abends komplett weglassen. Man sollte aber auch nicht zu viel Wasser trinken. Denn eine volle Blase ist ein guter Wecker.

 

-Nicht kurz nach dem Abendessen ins Bett legen. Mit vollem Bauch lässt es sich nicht so gut einschlafen. Man sollte am besten einige Stunden abwarten, bevor man sich hinlegt. Und vielleicht nicht gerade ein Schnipo mit Dessert abends zu sich nehmen.

 

-Experten empfehlen: Fernseher raus aus dem Schlafzimmer! Bildschirme können sich negativ auf die Entspannung auswirken. Auch sollte man darauf achten, dass man nicht vor dem Fernseher einnickt.

 

-Weil Sport den Kreislauf in Bewegung setzt und uns eher aufputscht, sollte man drei Stunden vor dem ins Bett gehen keinen Sport mehr treiben. Generell ist aber regelmässiger Ausdauersport zu empfehlen. Der sorgt für körperliche Müdigkeit.

 

-Weg mit den Laptops, Handys und Tablets! Auf die blauen Lichtwellen dieser Geräte reagieren unsere Sehnerven besonders empfindlich, und wir kommen schlechter zur Ruhe.

 

-Es gibt pflanzliche Mittel , die helfen können. Ein Beispiel dafür sind Baldriantropfen. Seit Jahrhunderten ein bewährtes Mittel.

 

-Gewisse Lebensmittel können auch helfen: Beispielsweise Schokolade oder Bananen. Beide fördern den Schlaf, weil sie viel Serotonin enthalten. Dieses regt den Schlaf an.

 

Entspannung ist das A und O für ein leichtes Einschlafen. Deshalb helfen Entspannungsübungen (Yoga, autogenes Training, ausgedehnte Spaziergänge), sowie ein heisses Bad oder auch Fussbäder.

 

-Von ausgiebigem Alkoholkonsum ist ebenfalls abzuraten, wer an Schlafstörungen leidet. Man schläft zwar schnell ein, wenn mein einen über den Durst getrunken hat. Durchschlafen ist jedoch selten möglich. Man erwacht mehrere Male in der Nacht, und die Schlafqualität ist auch nicht gerade die beste.

 

-Einige Experten empfehlen auch Sex als Mittel zur Entspannung vor dem Schlafengehen. Letzten Endes gilt: Was funktionert, funktioniert!

 


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