Tote bei dreitägigem Dauerstau

Stau in der indonesischen Hauptstadt Jakarta.
Stau in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. © KEYSTONE/EPA/MAST IRHAM
In Indonesien sind bei einem Megastau über drei Tage zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei den Todesopfern handelt es sich vor allem um ältere Menschen. Unter den Opfern ist auch ein Kind.

Für uns in der Schweiz ist es schon unglaublich, dass es überhaupt drei Tage Dauerstau geben kann. Noch unglaublicher bzw. tragischer ist es, wenn dabei Menschen ums Leben kommen.

Laut dem indonesischen Verkehrsminister sind die meisten der älteren Todesopfer an Erschöpfung gestorben. Der Tod des einjährigen Kindes wurde durch eine Vergiftung ausgelöst, verursacht durch Autoabgase. Dies berichteten örtliche Medien.

Schon über 400 Tote

Ihren Angaben zufolge ereignete sich der Stau an einer Autobahnabfahrt auf der Insel Java zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Jedes Jahr gibt es in Indonesien zu dieser Zeit Megastaus auf den Strassen, weil alle zum Fest Aid al-Fitr in ihre Heimatdörfer wollen. Der weltgrösste Inselstaat isch auch das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt.

Gemäss dem indonesischen Verkehrsministerium starben in diesem Jahr während den Festtagen insgesamt mehr als 400 Menschen auf den Strassen des Landes.

(sda/red)


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