Asylbewerber bei Messerstecherei getötet

Symbolbild: Asylbewerber müssen sich auf eine lange Wartezeit einstellen.
Symbolbild: Asylbewerber müssen sich auf eine lange Wartezeit einstellen. © (KEYSTONE/T-PESS/Samuel Golay)
Bei einer Messerstecherei in einer unterirdischen Asylbewerberunterkunft beim Kantonsspital in Aarau ist am Samstagmorgen ein 43-jähriger Asylbewerber aus dem Iran ums Leben gekommen. Er starb im Spital. Ein weiterer wurde schwer verletzt.

Die Polizei rückte kurz vor 7 Uhr wegen einer Auseinandersetzung in die verzweigten unterirdischen Räume vor. Die Beamten fanden die beiden schwerverletzten Männer. Wie die Kantonspolizei weiter mitteilte, trafen die Einsatzkräfte kurz darauf einen Mann an, der ein blutverschmiertes Messer in der Hand hielt. Der mutmassliche Täter liess sich widerstandslos festnehmen.

Ambulanzen versorgten die beiden Verletzten und brachten sie ins nahegelegene Kantonsspital Aargau. Wenig später starb einer der beiden dort. Das zweite Opfer wurde notoperiert. Bis gegen Mittag lagen zu seinem Gesundheitszustand keine näheren Angaben vor. Bei ihm handelt es sich um einen 25-jährigen Iraner.

Der mutmassliche Täter ist nach Polizeiangaben ebenfalls aus dem Iran und 27 Jahre alt. Er wurde leicht verletzt und im Spital ambulant behandelt.

(sda)


Newsletter abonnieren
3Kommentare
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel