Trikot-Gate amüsiert die Schweiz

Von Leila Akbarzada
Granit Xhakas Trikot-Shirt ist am Sonntag in Lille gleich zweimal gerissen.
Granit Xhakas Trikot-Shirt ist am Sonntag in Lille gleich zweimal gerissen. © Keystone
So witzig war ein EM-Match selten: Beim Spiel Schweiz gegen Frankreich am Sonntag rissen sieben rote Trikots, einem Ball ging die Luft aus und anstatt ein Tor gab es “Böcklispringen” bei den Superstars.

Es fing ja schon gut an: SRF-Kommentator Sascha Rufer wiederholte mehrmals, dass der Rasen im Stadion in Lille “einer Europameisterschaft nicht würdig” sei. Doch das war nicht das einzige Materialproblem bei diesem Match.

Zum grossen Amusement der Zuschauer riss ein Trikot-Leibchen nach dem anderen. Erst Mehmedis, dann Dzemaili und Embolo, Xhaka brauchte gleich zwei. Auch bei Fabian Schär und Valon Behrami gab es Risse. Der Schiedsrichter bekam im Gegensatz zur grossen Twittergemeinschaft nichts mit.

Unter dem Hashtag #FRASUI und #Trikotgate machten sich die Zuschauer lustig über die Pumaleibchen der Schweizer. Dabei sind die Nati-Spieler doch voll im Trend, wie dieser Tweet zeigt:

Es gibt auch schon Vorschläge, wie man der Nati helfen könnte.

Die passende Kleidung zum heutigen Tag hat dieser Twitter-User parat.

Den einen gefällts…

Das wäre dann die Fortsetzung…

Tja, wir hoffen mal die neuen Trikots kommen rechtzeitig an…

Den Männern fordern die gleichen T-Shirts für den Frauenfussball.

In der zweiten Halbzeit dann ein weiteres grosses Staunen der Fussballer: Dem Ball ging die Luft aus.

Und auch ein bisschen Akrobatik hat das Spiel noch interessanter gemacht, als es eh schon war. Der unbremsbare französische Mittelfeldspieler Paul Pogba purzelte über Breel Embolo.

Mehr Bilder zu den akrobatischen Leistungen in der Bildergalerie. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Spiel der fetzigen Schweizer. Puma hat übrigens für heute Vormittag ein Statement zum T-Shirt-Vorfall angekündigt. Man ist gespannt auf die Erklärungen.

 


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