Tramführer ins Gesicht geschlagen

Sucht nach einem rabiaten Trottinettfahrer: Die Stadtpolizei Zürich, hier ihr Standort in der Innenstadt, die sogenannte "Urania-Wache". (Archiv)
Sucht nach einem rabiaten Trottinettfahrer: Die Stadtpolizei Zürich, hier ihr Standort in der Innenstadt, die sogenannte "Urania-Wache". (Archiv) © KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
Der Fahrer eines Elektrotrottinetts hat am Samstag kurz nach 21 Uhr in Zürich einen Tramführer zuerst behindert und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Als ein Automobilist und der Tramführer den Täter festhielten, sprühte er Pfefferspray und floh.

Der Tramführer und der Helfer mussten ambulant im Spital behandelt werden, wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte. Der rabiate Trottinettfahrer setzte sich vor das Tram der Linie 13 und zwang dieses, seine Fahrt zu verlangsamen. Der Trottinettfahrer machte dabei beleidigende Gesten in Richtung Tram.

An der nächsten Haltestelle stieg der Tramführer aus und wollte den Unbekannten zur Rede stellen. Dieser quittierte das mit einem Faustschlag und machte sich auf dem Trottinett davon. Der Angestellte der Verkehrsbetriebe setzte sich wieder ins Tram und fuhr weiter.

Ein Automobilist, der das Geschehen beobachtet hatte, konnte den Trottinettfahrer stoppen und festhalten. Als der Tramführer das sah, hielt er an, um dem Autofahrer zu helfen. Bei diesem eingetroffen, zückte der Täter den Pfefferspray, besprühte die beiden Männer und machte sich aus dem Staub. Die Fahndung nach ihm war bis Sonntagmittag erfolglos, die Polizei sucht Zeugen.

(SDA)


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