Trotz Schnee: Ruhiger Morgen für TCS und Co.

Von Michael Ulmann
Symbolbild
Symbolbild © Urs Bucher / Tagblatt
Die Pannendienste hatten heute Morgen in der Ostschweiz trotz den teils ausgiebigen Schneefällen und Unfällen nicht mehr zu tun als sonst. Und obwohl schon so mancher Autofahrer von Winter- auf Sommerreifen gewechselt hat, kam es deswegen zu keinen Problemen.

Wenn es um den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen geht, hört man im Ostschweizer Volksmund oft den Satz “von der Olma bis zur Offa” oder umgekehrt. Will heissen, rund um die Olma-Zeit sollen die Winterreifen montiert werden, rund um die Offa-Zeit die Sommerreifen. Im Appenzellerland gilt bei vielen die Empfehlung mit dem Reifenwechsel bis zur Landsgmeinde in Appenzell zu warten. (Heuer war dies wegen des Schneefalls am Traditionsanlass sicher nicht falsch.)

Rund 40 Einsätze

Nun könnte man meinen, dass die Pannendienste zum Start der Arbeitswoche heute Morgen infolge des Schneefalls mehr Einsätze gehabt hätten. Dies sei allerdings nicht der Fall, heisst es auf Anfrage beim TCS sowie der Autohilfe Ostschweiz. “Wir hatten von Mitternacht bis heute Morgen um 9 Uhr insgesamt 30 Einsätze in der TCS-Region Ostschweiz. Dies sei absolut normal für diese Jahreszeit”, sagt Sandro Hasenfratz, Bereichsleiter Ostschweiz beim TCS. Bei der Autohilfe Ostschweiz tönt es ähnlich. Die 10 geleisteten Einsätze seien nichts aussergewöhnliches, bestätigt der Betriebsleiter Christian Freitag.

Vorbereitete Ostschweizer

Laut Sandro Hasenfratz vom TCS sind die aktuellen Temperaturen trotz der sichtbaren Schneedecke nicht sonderlich für einen April. In dieser Jahreszeit fällt das Thermometer in der Nacht oft unter den Gefrierpunkt. Und dies seien sich die Ostschweizerinnen und Ostschweizer durchaus bewusst, so Hasenfratz. Die Autohilfe Ostschweiz musste in keinem einzigen Fall wegen Problemen mit Sommerreifen ausrücken. In den allermeisten Fällen wurden die Pannendienste wegen Batterie- und Elektronikproblemen oder defekten Zündschlössern aufgeboten.


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