Engere Handelsbeziehungen zwischen Türke und Briten

Die britische Premierministerin Theresa May trifft den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Bei dem Treffen vereinbarten die beiden Politiker, die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Grossbritannien zu vertiefen.
Die britische Premierministerin Theresa May trifft den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Bei dem Treffen vereinbarten die beiden Politiker, die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Grossbritannien zu vertiefen. © Keystone/AP/
Die britische Premierministerin Theresa May und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan haben sich nach einem Treffen in Ankara auf eine Intensivierung ihrer Handelsbeziehungen geeinigt.

Die Regierungen in Ankara und London vereinbarten die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zu den beiderseitigen Handelsbeziehungen. Erdogan sagte, beide Seiten wollten das derzeitige jährliche Handelsvolumen in Höhe von 15 Milliarden Dollar auf 20 Milliarden Dollar steigern.

May sagte, sie sei «stolz», dass sich London während des gescheiterten Putsches im vergangenen Juli an der Seite der demokratisch-gewählten türkischen Regierung befunden habe. Ankara sei nun aufgefordert, an Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten festzuhalten, was die türkische Regierung zugesagt habe.

Zudem sprachen sie nach Angaben von May über die gemeinsame Sicherheitspolitik, Syrien, den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und die Verhandlungen zur Überwindung der Teilung der Mittelmeerinsel Zypern.

(SDA)


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