Udo Lindenberg verbindet Auftritte in der Schweiz mit Museumsbesuch

Udo Lindenberg - hier vor zwei Wochen an der Echo-Verleihung -  wandelt in der Schweiz gern auf den Spuren seiner literarischen Landsleute Hesse und Nietzsche. (Archivbild)
Udo Lindenberg - hier vor zwei Wochen an der Echo-Verleihung - wandelt in der Schweiz gern auf den Spuren seiner literarischen Landsleute Hesse und Nietzsche. (Archivbild) © KEYSTONE/EPA DPA/JENS KALAENE
Udo Lindenberg gibt nicht oft Konzerte in der Schweiz. Aber wenn, dann verbindet er seinen Auftritt mit kultureller Weiterbildung. Als er beispielsweise vor zwei Jahren am Festival Moon & Stars war, sagt er, besuchte er nachher das Hermann-Hesse-Haus in Montagnola.

Anschliessend habe er das Nietzsche-Haus in Sils Maria besichtigt, erzählte der Panikrocker der “Berner Zeitung”. Auch in Zürich sei er gern, da “wo Hesse im Keller des Baur au Lac das Theater für Verrückte erlebte, dem wir im ‘Steppenwolf’ begegnen”. Zumindest eine Schweizer Sehenswürdigkeit hat er noch auf dem Einkaufszettel: “Ins Cabaret Voltaire, die Geburtsstätte des Dada, würde ich auch gerne mal gehen”.

Zunächst steht aber am 17. Mai noch sein 70. Geburtstag an. “Ich werde bei der Generalprobe für das Eröffnungskonzert unserer Tour mit 60’000 Leuten im Stadion auf Schalke feiern. Ich glaube, es gibt frei Eierlikör für alle. Er wird mit Tanklastwagen oder Riesen-Pipelinedingern angeliefert – also alles total easy!”.

(SDA)


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