Über die Festtage auf die Kanaren und nach Thailand verreisen

Schweizer sonnen sich über die Feiertage gerne an thailändischen Stränden. (Archiv)
Schweizer sonnen sich über die Feiertage gerne an thailändischen Stränden. (Archiv) © KEYSTONE/EPA/MICHAEL MATHES
Schweizer Touristen verreisen über Weihnachten und Neujahr am liebsten auf die Kanarischen Inseln und nach Thailand. Während Thailand bei den Feiertagsreisen bereits als Klassiker gilt, ist der Ansturm auf die Kanaren eine neue Erscheinung.

Alle grossen Schweizer Reiseanbieter, Kuoni Schweiz, Hotelplan Suisse und Tui Suisse registrieren derzeit ein kräftiges Buchungsplus für die spanischen Ferieninseln im Atlantik, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda gezeigt hat. Am beliebtesten ist bei der Kundschaft die Insel Gran Canaria, die wegen ihrer Lage auch in den Wintermonaten angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein bietet.

Profitieren können die Kanaren nicht zuletzt von den gegenwärtigen Buchungseinbrüchen in Ägypten, dessen touristische Erholung von den jüngsten politischen Ereignissen wieder abrupt gestoppt worden ist. Zudem sind die Kanaren auch preislich attraktiv.

Bei Kunden, die etwas länger verreisen, ist Thailand Trumpf. Für Bade- oder Tauchferien ist Phuket, das vor elf Jahren vom Tsunami überrollt wurde, nach wie vor ein Klassiker, wie Marcel Schlatter, Sprecher von Kuoni Schweiz, feststellt.

Weitere gesuchte Destinationen von Schweizer Touristen sind laut den Reiseveranstaltern die Malediven, Kuba, die Dominikanische Republik, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai).

Auch Städtereisen sind über die Festtage beliebt: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Lissabon und New York sind die beliebtesten Ziele. Nach den Anschlägen in Paris vor rund einem Monat ist die Reiselust in die französische Hauptstadt weiter gedämpft.

Doch längst nicht alle Ferienhungrigen aus der Schweiz zieht es an die Wärme. Bei den Schweizer Reiseanbietern haben etliche Kunden Skiferien in Nordamerika, vor allem im US-Bundesstaat Colorado und in Kanada, gebucht. Anders als in den Alpen liegt dort momentan in den meisten Skigebieten viel Schnee.

(SDA)


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