Über die Hälfte der Schweizer Haushalte schmückt einen Christbaum

Schweizer Familien mögen es traditionell: In 61 Prozent der Haushalte steht auch in diesem Jahr ein Christbaum. (Symbolbild)
Schweizer Familien mögen es traditionell: In 61 Prozent der Haushalte steht auch in diesem Jahr ein Christbaum. (Symbolbild) © KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Schweizerinnen und Schweizer mögen es an Weihnachten traditionell: In 61 Prozent der Haushalte wird es in diesem Jahr einen Christbaum geben. Frische Bäume sind dabei immer noch viel beliebter als Plastikexemplare.

Am beliebtesten sind die geschmückten Tännchen in der Altersgruppe der 40- bis 64-Jährigen. In einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GFS Zürich gaben 67 Prozent dieser Befragten an, dass sie in diesem Jahr einen Christbaum haben werden.

Bei den 18-bis 39-Jährigen liegt der Anteil gemäss GFS-Mitteilung vom Donnerstag mit 64 Prozent nur leicht tiefer. Weniger Lust auf einen Christbaum haben hingegen ältere Generationen: Bei den über 65-Jährigen gaben nur 44 Prozent an, dass sie einen Baum aufstellen.

Die Verbundenheit zu einer religiösen Gemeinschaft spielt beim Thema Christbaum immer noch eine wichtige Rolle: Katholiken und Reformierte stellen häufiger einen Baum auf als Mitglieder von Freikirchen oder Personen, die sich keinem Glauben verbunden fühlen.

Bei der Frage “Natur oder Plastik” tut sich ein veritabler Röstigraben auf: In der Westschweiz stehen viel häufiger Plastiktannen in den Wohnzimmern als in der Deutschschweiz.

42 Prozent der befragten Romands setzen auf Plastik. In der Deutschschweiz feiern hingegen nur 15 Prozent unter einem künstlichen Exemplar. Auch zwischen Stadt und Land hat das Institut Unterschiede gefunden: In der Stadt stehen mit 56 Prozent deutlich weniger Christbäume in den Stuben als auf dem Land (65 Prozent).

Das Marktforschungsinstitut GFS Zürich befragte für diese Umfrage 1014 Personen in der Deutsch- und Westschweiz.

(SDA)


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