Überflutete Keller in der Ostschweiz

Überflutete Keller in der Ostschweiz
© Symbolbild Thurgauer Zeitung
Regen, Regen, Regen – das Wetter ist nicht nur unangenehm, es wird auch langsam gefährlich für die Wohnhäuser. Im Kanton Thurgau und St.Gallen hat der starke Regen schon vermehrt für überflutete Keller gesorgt. Und der Pegel der Thur steigt stetig.

“Wir haben seit heute Morgen mehrere Meldungen erhalten”, sagt Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. Mehrere Keller von Wohnhäusern wurden überschwemmt. “Es gibt auch verstopfte Wasserläufe in den Bächen”.

Kurz vor dem Mittag wurden mehrere Feuerwehren entlang der Thur aufgeboten, um das Vorland der Thur zu kontrollieren. Der Pegel steigt noch immer stets. “Die Feuerwehren bleiben deshalb in Alarmbereitschaft”, sagt Graf.

Ruhig, aber doch ein paar Einsätze

Im Kanton St.Gallen ist es laut Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, Gian-Andrea Rezzoli, ruhig geblieben. “Im Vergleich zu anderen Regenfällen in diesem Masse sind wir wirklich verschont geblieben”, sagt er. Von morgens acht Uhr bis zum frühen Nachmittag mussten Feuerwehren vor allem im Norden des Kantons insgesamt sechs Mal ausrücken. “Die Feuerwehren mussten vor allem Wasser aus Kellern herauspumpen.” In Anbetracht der momentanen Lage gehe man aber davon aus, dass bei grösseren Gewässern keine Gefahr von Hochwasser besteht.

“Bei Bächen sind vereinzelt Überschwemmungen und Überflutungen möglich”, sagt Rezzoli. Man müsse auch mit Erdrutschen rechnen in den nächsten Tagen. “Aber das können wir jetzt noch nicht genau voraussagen.”

(lak)


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