Überschallknall aufgrund einer “Hot Mission”

Ein Kampfflugzeug löst einen Überschallknall aus.
Ein Kampfflugzeug löst einen Überschallknall aus. © KEYSTONE/Symbolbild
Kurz nach 16 Uhr knallte es im FM1-Land. Sowohl die Stadtpolizei St.Gallen als auch die Schweizer Luftwaffe bestätigen, dass es sich um einen Überschallknall handelte. Ausgelöst wurde dieser aufgrund einer “Hot Mission”. 

Viele St.Galler berichteten kurz nach 16 Uhr von einem lauten Knall. Die Stadtpolizei gab rund eine halbe Stunde später bekannt, dass es sich um einen Überschallknall handelte. Laut Einträgen auf Facebook war der Knall von der Innerschweiz bis an den Bodensee bemerkt worden. So melden sich bei uns auch TodayReporter aus Steinach, Waldkirch, Goldach und Romanshorn. Sogar in Deutschland hörte man den Knall:

Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen: “Wir haben kurz nach 16.15 Uhr viele Anrufe von besorgten Bürgern bekommen. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.”

Wie Jürg Nussbaumer, Mediensprecher der Schweizer Luftwaffe, gegenüber FM1Today sagt, handelte es sich beim Einsatz um eine “Hot Mission”: “Im Luftraum Zürich in Richtung Bodensee kam es im Rahmen des Luftpolizeidienstes zu diesem Überschallknall. Der Grund war ein Airliner, der keinen Funkkontakt mehr mit der Flugsicherung hatte. Da mussten wir wegen der Sicherheit nachschauen gehen.” Die Piloten der Luftwaffe wiesen den Airliner-Piloten an, die Notfallfrequenz einzuschalten und danach war der Einsatz für die Schweizer Luftwaffe beendet.


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