Übertriebene Fürsorge kostet Bison-Kälbchen in den USA das Leben

Sieht ein wenig aus, als ob es fröre: Touristen packen Bison-Kalb in den USA in den Kofferraum. (Symbolbild)
Sieht ein wenig aus, als ob es fröre: Touristen packen Bison-Kalb in den USA in den Kofferraum. (Symbolbild) © KEYSTONE/AP Parks Canada
Zwei Touristen haben im Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Montana versucht, ein Bison-Kalb vor der Kälte zu retten – und damit letztlich sein Todesurteil gefällt.

Die Touristen hätten das neugeborene Kälbchen in den Kofferraum ihres Geländewagens gepackt und an die Park-Ranger übergeben. Begründung: Sie dachten, dem Tier sei kalt.

Die Ranger versuchten anschliessend, das Bison-Junge wieder in seine Herde zu integrieren – ohne Erfolg. Stattdessen hatte es sich an den Umgang mit Menschen gewöhnt und näherte sich immer wieder Autos und Fussgängern. Es habe keine andere Lösung gegeben, als es zu töten. Angriffe von Bisons gehören zu den häufigsten Unfällen mit Touristen im Yellowstone-Park.

(SDA)


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