Und, heute schon Pech gehabt?

Fail
Fail © Screenshot YouTube
Habt ihr schon Kaffee verschüttet, euch den Kopf gestossen oder wichtige Akten geschreddert? Soll es ja vermehrt geben an einem Freitag, den 13. Aber was hat es mit der Unglückszahl 13 auf sich?

Wer hat schon mal eine Reihe 13 in einem Flugzeug gesehen? Auch bei Hochhäusern fehlt hin und wieder der 13. Stock. Und in Hotels versucht man vergebens, das Zimmer 13 zu reservieren, weil es keines gibt. Alles Aberglaube, der aber lange Tradition hat. Die 13 soll die “Harmonie des Universums” zerstören. Man merke: Ein Tag hat zwei mal zwölf Stunden, das Jahr zwölf Monate und Jesus hatte zwölf Apostel. Nicht 13, sondern zwölf! Also ist die 13 quasi das fünfte Rad am Wagen. Eins zu viel … Auch bei Märchen ist das so. In Dornröschen gibt es nur zwölf goldene Teller, so dass die 13. Fee keinen Platz am Tisch hat und daraufhin die Prinzessin verwünscht.

13 und Freitag – eine schlechte Kombination

Kommt dann noch ein Freitag dazu, ist jede Hoffnung verloren. So der Aberglaube. Jesus soll nämlich an einem Freitag gekreuzigt worden sein. Somit ist der Tag in christlichen Kulturen ein Unglückstag. Auch der amerikanische Börsencrash von 1929 spielt eine Rolle. Obwohl die Börsen in Amerika an einem Donnerstag zusammenbrachen, war es  wegen der Zeitverschiebung in Europa bereits Freitag. In Italien ist übrigens Freitag ebenfalls ein Unglückstag, aber nur dann, wenn er auf einen 17. fällt.

Und was ist mit den Horrorfilmen?

Eigentlich hat ein Freitag, der 13. nichts mit mordenden Gruselgestalten zu tun. Dass wir den Tag trotzdem mit Horror in Verbindung bringen, ist die Leistung von Hollywood. 1980 kam der erste Teil der Horror-Reihe “Freitag, der 13.” in die Kinos. Seit dann sind elf weitere Teile mit dem Mörder in Hockeymaske erschienen.

Gruselfreunde freuen sich also über den Tag heute. Aber aufgepasst! Auch die kann das Unglück treffen …

 

(dac)


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