Unfallsimulation soll Schülern Gefahr von Elektrovelos zeigen

Ein aussergewöhnlicher Unfall zwischen einem Auto und einem Elektrovelo hat sich am Mittwoch in Renens VD vor den Augen von rund 200 Schülern ereignet. Diese sollen für die Gefahren, welche die neuartigen Velos bergen, sensibilisiert werden.

Auf einem Parkplatz fährt ein Autolenker ab, ohne ein herannahendes Elektrovelo bemerkt zu haben. Es kommt zum Zusammenstoss, der Stuntman auf dem Velo fliegt über die Motorhaube und bleibt am Boden liegen, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Der simulierte Unfall sollte bei den Schülerinnen und Schülern Emotionen wecken, damit sie darüber sprechen und damit etwas hängen bleibt, sagte Yves Gerber, Mediensprecher des TCS. Man beobachte einen Trend hin zu Elektrovelos in der Schweiz.

“Es gibt zehn Mal mehr solche Velos als noch vor fünf Jahren”, sagte der TCS-Mediensprecher. Als Folge davon steige die Zahl der Unfälle. “Das Elektrovelo ist viel schneller unterwegs als ein normales”, sagte Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Polizei.

Ein Autolenker denke auf der Strasse nicht unbedingt sofort, dass ein herannahendes Velo über einen Elektromotor verfügt und dadurch viel schneller fährt, hielt Sauterel fest. Die Präventionskampagne wurde von der Waadtländer Polizei, dem Touring Club Schweiz (TCS) und der Beratungsstelle für Unfallverhütung organisiert.

(SDA)


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