UNO will Waffenruhe zu Versorgung Eingeschlossener in Syrien nutzen

Behelfsmässige Küche in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus: Die UNO will in den nächsten Tagen Hilfsgüter zu tausenden Menschen bringen, die dank der Waffenruhe nun erreichbar sein sollten. (Symbolbild)
Behelfsmässige Küche in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus: Die UNO will in den nächsten Tagen Hilfsgüter zu tausenden Menschen bringen, die dank der Waffenruhe nun erreichbar sein sollten. (Symbolbild) © KEYSTONE/EPA/MOHAMMED BADRA
Die Vereinten Nationen wollen während der Waffenruhe Lebensmittel in zahlreiche belagerte Städte und Ortschaften in Syrien bringen. In den kommenden Tagen sollen rund 154’000 Menschen in eingeschlossenen Gebieten versorgt werden.

Nach UNO-Schätzungen sitzen rund 500’000 Menschen fest in Städten und Dörfern, die von den unterschiedlichen Konfliktparteien eingeschlossen sind. “Es bestehen jetzt die besten Chancen seit fünf Jahren für das syrische Volk, dauerhaft Frieden und Stabilität zu erreichen”, sagte der UNO-Regionalkoordinator in der Hauptstadt Damaskus, Jakob El Hillo, am Sonntagabend.

Die Versorgung mit Hilfsgütern allein werde aber nicht ausreichen, die Lage zu verbessern, wenn es nicht einen wirklichen politischen Prozess zur Beendigung des Bürgerkriegs gebe, sagte der UNO-Koordinator. Die Hilfslieferungen sollen nach seinen Worten am (heutigen) Montag in Moadamija beginnen und anschliessend auch die Städte Sabdani, Kufreja, Fua und Madaja erreichen.

(SDA)


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