Untersuchungen brachten 41 Millionen ein

Adrian Hug, der Direktor der Eidgenössischen Steuerverwaltung, zieht im Jahresbericht Bilanz über das vergangene Jahr. Seine Behörde hat unter anderem Fälle von Steuerbetrug untersucht. (Archivbild)
Adrian Hug, der Direktor der Eidgenössischen Steuerverwaltung, zieht im Jahresbericht Bilanz über das vergangene Jahr. Seine Behörde hat unter anderem Fälle von Steuerbetrug untersucht. (Archivbild) © KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Untersuchungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) zu Steuerwiderhandlungen brachten den Kantonen im vergangenen Jahr 41 Millionen Franken ein. Der Betrag setzt sich aus Bussen, Nachsteuern und Zinsen zusammen.

Die ESTV weist in ihrem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht darauf hin, dass die Beträge wegen der geringen Anzahl Fälle über die Jahre stark schwankten. 2015 hatten die Kantone aufgrund von Strafverfahren der ESTV Bussen, Nachsteuern und Zinsen im Umfang von 133 Millionen Franken bezogen. In den Vorjahren lagen die Beträge bei 21 Millionen Franken respektive 600’000 Franken.

Wie bereits bekannt war, stieg im Jahr 2016 die Zahl der Amtshilfebegehren aus dem Ausland stark an, von 2623 auf 66’553. Am meisten Amtshilfegesuche stellten Frankreich, Spanien, Polen, Schweden und die Niederlande. ESTV-Direktor Adrian Hug schreibt im Jahresbericht, mit dem anstehenden automatischen Informationsaustausch und dem spontanen Informationsaustausch würden sich die Aufgaben in der Amtshilfe weiter verstärken.

(SDA)


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