Urs Fischer im Museum für Kunst und Geschichte in Genf

Die Schweizer Künstler Urs Fischer (l) und Ugo Rondinone bespielten 2007 an der Kunstbiennale in Venedig die Kirche San Stae, einen offiziellen Ausstellungsraum der Schweiz (Archiv)
Die Schweizer Künstler Urs Fischer (l) und Ugo Rondinone bespielten 2007 an der Kunstbiennale in Venedig die Kirche San Stae, einen offiziellen Ausstellungsraum der Schweiz (Archiv) © /KEYSTONE/WALTER BIERI
Die Ausstellung “Urs Fischer – Falsche Freunde” im Museum für Kunst und Geschichte in Genf bringt eine Werkgruppe von Urs Fischer in einen Dialog mit Arbeiten aus der Sammlung Dakis Joannou. Die Schau dauert bis am 17. Juli.

Die Sammlung des zyprischen Industriellen umfasst unter anderem Werke von Jeff Koons, Fischli/Weiss, Pawel Althamer, Maurizio Cattelan, Cindy Sherman, Robert Gober, Martin Kippenberger, Paul McCarthy und Kiki Smith.

Skulpturen und Bilder dieser international bekannten Künstler bringt der Kurator Massimiliano Gioni zusammen mit 20 Werken des 1973 geborenen Zürcher Bildhauers und Malers Urs Fischer.

Fischer war einer der Künstler, der die Schweiz 2007 an der 52. Internationalen Kunstbiennale in Venedig vertrat. Seine teilweise aus vergänglichen Materialien wie Wachs oder Brot hergestellten Werke thematisieren Metamorphose und Verwandlung und verströmen einen ausgesprochen poppig-magischen Realismus.

Urs Fischer lebt in New York. Er wurde 1999 mit dem Eidgenössischen Preis für freie Kunst ausgezeichnet. 2004 widmete ihm das Kunsthaus Zürich eine grosse Einzelausstellung.

(SDA)


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