US-Küstenwache stellt Suche nach Frachtschiff vor Bahamas ein

Gedenken an die vermissten Seefahrer des Frachters "El Faro" an einer Marineakademie in Castine im US-Bundesstaat Maine: Mehrere Besatzungsmitglieder wurden an der Akademie ausgebildet. (Archivbild)
Gedenken an die vermissten Seefahrer des Frachters "El Faro" an einer Marineakademie in Castine im US-Bundesstaat Maine: Mehrere Besatzungsmitglieder wurden an der Akademie ausgebildet. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/ROBERT F. BUKATY
Die US-Küstenwache beendet ihre Suche nach Überlebenden des Frachtschiffs “El Faro”, das wegen des Hurrikans “Joaquín” vor den Bahamas vermutlich gesunken ist. Bei Sonnenuntergang werde die Suche eingestellt, teilte die Küstenwache am Mittwoch mit.

Die Besatzung des 224 Meter lange Autotransporters hatte der Küstenwache am Donnerstag vergangener Woche zunächst eindringendes Wasser gemeldet. Anschliessend hiess es, das Schiff sei in Schräglage geraten.

Spätere Bemühungen, den Kontakt wieder herzustellen und das Schiff zu orten, blieben erfolglos. An Bord der “El Fargo” befanden sich 28 US-Bürger und fünf Polen.

Der Hurrikan “Joaquín” war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometern pro Stunde über die Bahamas hinweggefegt und hatte dort Bäume entwurzelt und Häuser einstürzen lassen.

(SDA)


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