US-Musiker Leon Russell ist tot

Leon Russell beim 45. Montreux Jazz Festival im Juli 2011.
Leon Russell beim 45. Montreux Jazz Festival im Juli 2011. © (KEYSTONE/Dominic Favre)
Er gehörte zu den begehrtesten Studiomusikern in der Rock- und Blues-Szene und machte sich als Sänger, Songschreiber, Pianist und Gitarrist einen Namen. Jetzt ist Leon Russell im Alter von 74 Jahren gestorben.

Als Claude Russell Bridges wurde der talentierte Musiker am 2. April 1942 geboren. Schon als Teenager trat Leon Russell in Bars auf und stiess in eine Band mit J.J. Cale, der später als Begründer des Tulsa-Sounds selbst berühmt werden sollte.

Dann zog Russell nach Los Angeles und war fortan als Studiomusiker an zahlreichen Hits beteiligt. Er spielte Musik für die Byrds ein, für die Beach Boys und die Monkees. Er war nicht nur Pianist, sondern beherrschte ebenfalls das Spiel auf Gitarre und war ein grossartiger Arrangeur und Songschreiber. Anfang der 1970er arbeitete er mit Joe Cocker zusammen und gewann namhafte Künstler für seine Solo-Alben, darunter die Rolling Stones.

Den grössten Erfolg aber feierte er gemeinsam mit Elton John. Gemeinsam brachten sie 2010 das Album «The Union» heraus. Die Musikzeitschrift Rolling Stone zeichnete die Platte, die weltweit in die Charts kam, damals als das drittbeste Album des Jahres aus.

(red.)

«A Song for You» – Leon Russell & Friends


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