Trump darf kein Everlast spielen

Klare Worte: Ehe US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Wahlkampf einen Song von Everlast abspielt, reisst ihm der Rapper das "Toupet vom Schädel". (Archiv)
Klare Worte: Ehe US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Wahlkampf einen Song von Everlast abspielt, reisst ihm der Rapper das "Toupet vom Schädel". (Archiv) © /KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Mit Rapper Everlast hat ein weiterer Musiker dem US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump verboten, seine Stücke bei Wahlkampfauftritten zu spielen: Everlast liess seine Anwälte eine entsprechende Mitteilung an Trumps Team verfassen, wie er im Internet bekannt gab.

Konkret geht es dabei um den Titel “Jump around”. An seiner Abneigung gegen den umstrittenen Milliardär liess Everlast keinen Zweifel. Auf der Foto- und Video-Plattform Instagram äusserte der Musiker den Wunsch, Trump “zu begegnen und Ihnen das Toupet vom Schädel zu reissen”. In mehreren weiteren Botschaften bezeichnete der Rapper den Immobilienmogul als “ignorant” und “rassistisch”.

Trump führt seit Monaten das Feld der Bewerber für die Kandidatur der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl an. Der Milliardär macht regelmässig Schlagzeilen mit Angriffen auf Muslime, Mexikaner und andere Ausländer. Zuletzt sorgte er mit der Forderung für Empörung, Frauen für Abtreibungen zu bestrafen. Vor Everlast untersagten bereits Neil Young, die Band R.E.M und die britische Sängerin Adele Trump, ihre Musik im Wahlkampf einzusetzen.

(SDA)


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