Flugregeln für zivile Drohnen

Eine Drohne fliegt über Brigham City im US-Bundesstaat Utah.
Eine Drohne fliegt über Brigham City im US-Bundesstaat Utah. © Keystone/AP/RICK BOWMER
Angesichts der rasanten Entwicklung ferngesteuerter Fluggeräte, sogenannter Drohnen, hat die US-Regierung am Dienstag Regeln für deren Nutzung festgelegt. Damit werden Flüge von Drohnen in niedriger Höhe erlaubt, aber an bestimmte Vorgaben gebunden.

So müssen sie immer in Sichtweite des Piloten sein und dürfen nicht über Menschen fliegen. Ausserdem legte das Verkehrsministerium fest, dass die Drohnen maximal 25 Kilogramm schwer und 160 Kilometer pro Stunde schnell sein dürfen. Die Flughöhe wurde auf rund 120 Meter begrenzt.

Für die Steuerung von Drohnen ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben und ein Zertifikat als Drohnenpilot. Kommerziell genutzte Drohnen, wie sie zum Beispiel Amazon als Lieferdienst plant, fallen nicht unter diese Regeln. Für sie sollen spezielle Vorschriften formuliert werden.

Die US-Regierung will nach eigenen Angaben damit eine Balance zwischen Innovation und Sicherheit schaffen. Sie betrachtet die ferngesteuerten Fluggeräte als eine Zukunftstechnologie mit grossem Wachstumspotenzial, die bis 2025 ein Volumen von 82 Milliarden Dollar erreichen und bis zu 100’000 Jobs sichern könne.

(SDA)


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