US-Steuerfahnder knöpfen sich Facebook vor

Facebooks Hauptquartier in Menlo Park, Kalifornien: Die US-Justiz wirft dem Unternehmen unerlaubte Steuerpraktiken vor, unter anderem durch Geschäfte mit seiner Tochterfirma in Irland.
Facebooks Hauptquartier in Menlo Park, Kalifornien: Die US-Justiz wirft dem Unternehmen unerlaubte Steuerpraktiken vor, unter anderem durch Geschäfte mit seiner Tochterfirma in Irland. © KEYSTONE/AP/BEN MARGOT
Der Online-Riese Facebook ist wegen seiner Steuerpraktiken ins Visier der US-Behörden geraten. Das Justizministerium will das Unternehmen durch eine gerichtliche Anordnung zwingen, bei einer Untersuchung des Finanzamts zu kooperieren.

Wie aus bereits am Mittwoch eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, soll Facebook unter anderem angeforderte Unterlagen zur Buchführung nicht herausgegeben haben. Die US-Justiz will die Einsicht in diese Akten nun mit dem Antrag auf eine richterliche Verfügung auf dem Rechtsweg durchsetzen.

Der Internetkonzern steht im Verdacht, seine Steuerlast durch dubiose Geschäfte mit einer irischen Tochtergesellschaft zu niedrig angegeben zu haben. Die Prüfungen betreffen die Steuererklärung für das Jahr 2010. Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber dem US-Sender CNN, dass das Unternehmen sich an die geltenden Regeln halte.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen