USA dringen auf neue Syrien-Gespräche

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow, der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura und US-Aussenminister John Kerry auf einer Pressekonferenz während der Syrien-Konferenz in Wien. Die USA drängen auf weitere internationale Syrien-Gespräche noch im Dezember.
Der russische Aussenminister Sergej Lawrow, der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura und US-Aussenminister John Kerry auf einer Pressekonferenz während der Syrien-Konferenz in Wien. Die USA drängen auf weitere internationale Syrien-Gespräche noch im Dezember. © KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH
Die USA dringen auf rasche Fortschritte in den internationalen Gesprächen über ein Ende des sei fast fünf Jahren andauernden Bürgerkriegs in Syrien. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen sprach von erheblichen Bemühungen, die Verhandlungen voranzutreiben.

Samantha Power sagte am Dienstag das Ziel der Bemühungen sei ein weiteres Ministertreffen im Dezember. Ein möglicher Ort dafür sei New York.

Im November hatten sich bei den Syrien-Gesprächen in Wien führende Staaten des Westens und des Nahen Ostens auf einen Rahmenplan für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts verständigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die syrische Regierung und die Opposition ab Anfang 2016 Verhandlungen über ein Ende des Konflikts aufnehmen.

Angesichts einer fehlenden Vereinbarung auf nationaler Ebene hat es im Westen Syriens wiederholt Waffenstillstandsregelungen auf lokaler Ebene gegeben. Jüngst wurde für die Stadt Homs nach Angaben des örtlichen Gouverneurs eine Friedensvereinbarung geschlossen.

(SDA)


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