Verbotener Porno an Primarschule

Die Primarschule Grossacker im Fokus der Medien: Der Film ist rund 30 Sekunden lang. Es ist kein Geschlechtsverkehr darauf zu sehen.
Die Primarschule Grossacker im Fokus der Medien: Der Film ist rund 30 Sekunden lang. Es ist kein Geschlechtsverkehr darauf zu sehen. © Mareycke Frehner/Archiv
Im Schulhaus Grossacker hat ein verbotener Porno die Runde gemacht. Der Film hat kinderpornografischen Inhalt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Wie das Tagblatt berichtet, hat am Freitag die Schulleitung der Primarschule Grossacker die Eltern der 6. Klasse in einem Schreiben darüber informiert, dass in einem Gruppenchat ein verbotener Porno kursiert hat. Der Streifen habe kinderpornografischen Inhalt. Die Mehrheit der Schüler habe sich den Porno angeschaut. Nachdem die Schule davon in Kenntnis gesetzt worden sei, habe sie die Polizei informiert. Nun ermittle die Staatsanwaltschaft.

Von der Polizei seien die Kinder am Donnerstag aufgefordert worden, das Video unwiderruflich zu löschen. Das heikle Thema sei in der Klasse bereits aufgegriffen worden, hiess es in dem Schreiben der Schulleitung. Auch an die Eltern wird appelliert: “Kontrollieren Sie zum Schutz Ihres Kindes zukünftig den Umgang mit elektronischen Medien regelmässig”, bittet die Schulleitung. (red)

 


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