Verdacht auf Stimmenfang bei Solothurner Nationalratswahlen

Im Kanton Solothurn hat eine Person nicht weniger als 39 Wahllisten selber bearbeitet. Die Staatskanzlei reichte eine Strafanzeige ein (Symbolbild).
Im Kanton Solothurn hat eine Person nicht weniger als 39 Wahllisten selber bearbeitet. Die Staatskanzlei reichte eine Strafanzeige ein (Symbolbild). © Keystone/LAURENT GILLIERON
Bei der Auszählung der Solothurner Nationalratsstimmen sind 39 Wahllisten entdeckt worden, die möglicherweise von der selben Person bearbeitet wurden. Die Staatskanzlei reichte eine Strafanzeige ein. Am Resultat ändert sich nichts.

Bei der Auszählung der Stimmen für die Nationalratswahlen wurden in den vier Gemeinden Grenchen, Riedholz, Oensingen und Laupersdorf 39 Wahlzettel gefunden worden, bei denen ein Verdacht auf ein planmässiges Ausfüllen der Wahlzettel nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Solothurner Staatskanzlei reichte eine Strafanzeige ein, wie sie am Sonntag mitteilte. Die Anzahl der fraglichen Wahlzettel beeinflussen das Ergebnis bezüglich der Sitzverteilung nicht. Die von der selben Person abgeänderten Wahlzettel betreffen die Liste 18 Junge CVP Süd-West.

(SDA)


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