Verdienter St.Galler Sieg gegen Luzern

Gut gegrätscht: Danijel Aleksic luchst Luzerns Christian Schneuwly den Ball ab
Gut gegrätscht: Danijel Aleksic luchst Luzerns Christian Schneuwly den Ball ab © KEYSTONE/NICK SOLAND
Der FC St. Gallen feiert im sechsten Spiel der Super League den zweiten Sieg. Dank dem 3:0 gegen Luzern verschafft sich Trainer Joe Zinnbauer Luft.

Die St. Galler, am Vortag durch den 3:1-Erfolg von Sion gegen Vaduz auf den letzten Platz abgerutscht, dominierten die Partie gegen das zweitplatzierte Luzern in der Glutofenhitze um 30 Grad im Schatten von Beginn weg, taten sich aber lange schwer beim Vollzug.

Erst in der zweiten Halbzeit sorgten Roman Buess und Marco Aratore dafür, dass das Ergebnis den Verhältnissen auf dem Platz entsprach. Roman Buess markierte in der 63. Minute mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck nach einem Konter das 1:0. Neun Minuten später erhöhte Aratore, und in der Nachspielzeit stellte der eingewechselte Seifedin Chabbi auf 3:0.

Luzern blieb derweil bis zum Schluss harmlos. Ein Kopfball von Marco Schneuwly in der ersten Halbzeit, Jakob Jantscher im Abseits stehend nach einem Konter in der Schlussphase und wiederum Marco Schneuwly nach einem Foul an Daniel Lopar in der Nachspielzeit besassen die einzigen Chancen für die Luzerner.

Nach Sion setzt sich damit auch St. Gallen dank dem zweiten Saisonsieg (vorübergehend) vom Tabellenende ab. Der öffentlich angezählte Joe Zinnbauer kann während der Nationalmannschaftspause durchatmen. (sda)


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