Vermisste Wanderin in Altstätten tot aufgefunden

Das St.Galler Rheintal aufgenommen auf der Wanderung von der Saxer Lücke zum Hohen Kasten im Alpsteinmassiv.
Das St.Galler Rheintal aufgenommen auf der Wanderung von der Saxer Lücke zum Hohen Kasten im Alpsteinmassiv. © KEYSTONE/Symbolbild
Trauriges Ende einer Wanderung beim Hohen Kasten: Nachdem ein Mann seine Partnerin am Donnerstagabend bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden als vermisst gemeldet hatte, wurde diese in der Nacht auf Freitag in der Gemeinde Altstätten tot aufgefunden.

Wie die Kantonspolizei St.Gallen am Freitagmittag mitteilt, hatte sich die 42-jährige Schweizerin um die Mittagszeit auf eine Wanderung im Gebiet des Hohen Kastens begeben. Zum vereinbarten Zeitpunkt kehrte sie aber nicht zurück, weshalb ihr Partner sie als vermisst meldete.

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden leitete daraufhin Such- und Rettungsmassnahmen ein. Nebst der Polizei standen auch Hundeführer, Suchmannschaften der Alpinen Rettung und die Rega im Einsatz. Ebenfalls wurde ein Polizeihelikopter der Kantonspolizei Zürich aufgeboten, der mit einem Notsender-Suchsystem ausgerüstet ist. Die Sucharbeiten dauerten die ganze Nacht. Aufgrund der Nähe zur St.Galler Kantonsgrenze war auch die Kantonspolizei St.Gallen in die Suche involviert.

Gegen 4 Uhr morgens wurde am Fusse einer Felswand östlich des Kamors auf Gemeindegebiet von Altstätten eine tote Frau gefunden. Die Identität steht offiziell noch nicht fest. Es dürfte sich aber um die vermisste Wanderin handeln. Der genaue Unfallhergang wird noch abgeklärt.

(Kapo SG/red)


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