Verteidiger Loeffel der beste Genfer Skorer

Romain Loeffel bezwingt Tobias Stephan zum 2:0
Romain Loeffel bezwingt Tobias Stephan zum 2:0 © KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Der offensiv ausgerichtete Verteidiger Romain Loeffel ist der neue PostFinance-Topskorer von Genève-Servette. Er steuert seine Saisontore 3 und 4 zum 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen über Zug bei.

Besonders sehenswert bei Loeffels Toren zum 2:0 und 3:0 war dessen Backhand-Abschluss in die hohe Torecke zum 2:0. Loeffel, der während der letzten A-WM in Prag aus den Ferien ins Schweizer Nationalteam nachgerückt ist, hält damit nach 16 NLA-Saisonspielen bei 14 Skorerpunkten.

Servette legte gegen das aktuell beste NLA-Team im Startdrittel in den ersten vier Minuten eine 2:0-Führung vor und stand schon in den ersten 20 Minuten dem 3:0 nah. Doch das beste Powerplay-Team der Liga brachte in über sechs Minuten in Überzahl keinen Ertrag zu Stande. Dies rächte sich am Ende mit einem Punktverlust.

Gegen Ende des Mitteldrittels meldete sich das beste Auswärtsteam der Liga zurück. Liga-Topskorer Pierre-Marc Bouchard (40.), Lino Martschini (54.) und Tim Ramholt (58.) sorgten mit ihren Toren für den Punktgewinn der Zentralschweizer, die ihre zweite Niederlage aus den letzten sechs Spielen kassierten.

Genève-Servette – Zug 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 0:0) n.P.

6453 Zuschauer. – SR Koch/Massy, Abegglen/Fluri. – Tore: 2. Jacquemet (Jérémy Wick) 1:0. 4. Loeffel (Slater, Jacquemet) 2:0. 32. Loeffel (Rod) 3:0. 40. (39:50) Bouchard (Sondell) 3:1. 54. Martschini (Sondell) 3:2. 58. Ramholt 3:3. – Penaltyschiessen: Zangger -, Fransson -; Martschini -, D’Agostini; Bouchard -, Rod 1:0; Bürgler -, Jérémy Wick -; Suri -. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 5 Minuten (Blaser) plus Spieldauer (Blaser) gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Fransson; Bouchard.

Genève-Servette: Mayer; Eliot Antonietti, Fransson; Iglesias, Bezina; Loeffel, Mercier; Détraz; Riat, Pyatt, Rod; Jérémy Wick, Slater, Jacquemet; D’Agostini, Romy, Pedretti; Douay, Kast, Roland Gerber; Heinimann.

Zug: Stephan; Alatalo, Sondell; Ramholt, Grossmann; Erni, Blaser; Stalder; Martschini, Holden, Suri; Lammer, Senteler, Bouchard; Zangger, Peter, Bürgler; Thibaudeau, Marchon, Fabian Schnyder; Volejnicek.

Bemerkungen: Servette ohne Almond, Bays, Lombardi, Picard, Traber und Vukovic (alle verletzt), Chuard und Rubin (beide gesperrt), Zug ohne Diem, Morant, Schlumpf und Immonen (alle verletzt). – 4. Pedretti verletzt ausgeschieden. – 9. Timeout Servette. – Genf von 8:40 bis 9:25 ohne Torhüter (6 Feldspieler gegen 3). – Pfosten: 10. Loeffel, 45. Bürgler.

(SI)


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