Viel Piste für wenig Franken

Skispass kostet - aber ist nicht immer gleich teuer.
Skispass kostet - aber ist nicht immer gleich teuer. © Keystone/Dominic Steinmann
Die ersten Skigebiete in der Ostschweiz und Graubünden haben bereits geöffnet. Und auch bei uns steigt die Vorfreude auf ein paar Schwünge im Schnee. Doch wo bekommt man am meisten Piste für das Geld? Wir haben den Vergleich gemacht.

Das Schneesportportal Snowplaza hat 130 Skipässe aus der Schweiz, Österreich und Deutschland miteinander verglichen. Am meisten steigen die Preise in der Schweiz. “Grund dafür ist die starke Aufwertung des Frankens”, heisst es. Der Preisanstieg betrifft also hauptsächlich ausländische Gäste wegen dem Wechselkurs. Snowplaza schreibt von einer Preiserhöhung in der Schweiz für deutsche Gäste von rund 12 Prozent. Das ist happig.

Viele Skigebiete versuchen deshalb diese ausländischen Gäste mit Aktionen zu locken. So gibt es teilweise Gratis-Skipässe, wenn auch ein Hotel im Gebiet gebucht wird. Und noch immer fahren viele Gäste günstiger, wenn sie ein Pauschalangebot inklusive Car-Anreise buchen. Diese Reiseanbieter profitieren von vergünstigten Karten.

Schweiz Tourismus hat wegen dem Eurokurs nun auch vermehrt die einheimischen Gäste im Visier. Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland seien um bis zu 30 Prozent eingebrochen. Wie es in einer Mitteilung heisst, hätte die Mehrheit der Skigebiete die Preise der letzten Saison beibehalten oder gar gesenkt. (rr)


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