Viel Spektakel beim Einachserrennen

Beim Einachserrennen spritzt der Schlamm.
Beim Einachserrennen spritzt der Schlamm. © Dieter Mathis/FM1Today
Erstmals fand das Einachserrennen in Brülisau statt. Trotz garstigem Wetter kamen die Zuschauer zahlreich, um sich die Rennen anzusehen. Die bis zu 150 PS starken Maschinen rasten über den äusserst rutschigen Boden.

In sechs Kategorien gehen die Einachser an den Start. Bis zu 150 PS haben die stärksten Maschinen. Natürlich gilt Helmpflicht und die Einachser müssen ein geprüftes Gurtensystem haben. Ausgeschlagene Gelenke oder nicht einwandfreie Fahrwerke sind nicht zugelassen. Motorblock und Getriebe müssen original sein, der Motor darf jedoch frisiert werden.

Der Quöllbisch Cup fand am Wochenende zum ersten Mal in Brülisau statt. Zugleich ist es die letzte Veranstaltung aus insgesamt elf Rennen der Saison. Obwohl sich hartnäckige Regenwolken um den Hohen Kasten festgesetzt haben, sind die Zuschauer gekommen.

Sammy Waltenspül (links) ist zufrieden mit dem Rennverlauf.

Sammy Waltenspül (links) ist zufrieden mit dem Rennverlauf. (Dieter Mathis/FM1Today)

Sammy Waltensühl sagt: «Ich bin seit Anfang an mit dabei. Unsere Maschine hat 150 PS!» Der Zuger kommt aus Neuheim, seinen eigenen Aussagen nach die Geburtsstätte der Einachserrennen. «Aber das Schönste an diesen Veranstaltungen sind die Freundschaften mit den anderen Teilnehmern», sagt er.

Da sie das Rennen frühzeitig abbrechen musste, erkennt man Stefanie Locher immerhin noch.

Da sie das Rennen frühzeitig abbrechen musste, erkennt man Stefanie Locher immerhin noch. (Dieter Mathis/FM1Today)

Nicht ganz so glücklich mit dem Rennausgang ist Stefanie Locher aus Appenzell: «Leider ist etwas an der Schaltung gebrochen.» Für sie war es das erste Rennen als Pilotin. «Die Maschine gehört meiner Freundin. Aber wir werden wieder angreifen. Es war voll geil!»


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