Viele Ausländer unter den Opfern des Anschlags von Nizza

Trauer in Yverdon-les-Bains: Aus dem Ort stammen zwei der drei Schweizer Opfer, die beim Attentat in Nizza getötet wurden.
Trauer in Yverdon-les-Bains: Aus dem Ort stammen zwei der drei Schweizer Opfer, die beim Attentat in Nizza getötet wurden. © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Fast die Hälfte der 84 Todesopfer des Anschlags von Nizza waren Ausländer. 38 der Opfer stammten aus insgesamt 19 verschiedenen Ländern, wie der Sprecher des Pariser Aussenministeriums am Dienstagabend bestätigte.Die französischen Behörden hatten zuvor alle Toten identifiziert.

Die ausländischen Opfer kamen aus Algerien, Armenien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Estland, den USA, Georgien, Italien, Kasachstan, Madagaskar, Marokko, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Tunesien, der Türkei und der Ukraine.

Bei den Schweizer Opfern handelt es sich um eine Frau und ihre Tochter aus Yverdon-les-Bains VD sowie eine 54-jährige Frau aus dem Tessin.

Ein 31-jähriger Tunesier hatte am Donnerstagabend während der Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag einen Lastwagen in eine Menschenmenge auf der Strandpromenade von Nizza gesteuert.

(SDA)


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