Viele Patrouillen an Halloween

An Halloween ist nicht mehr so viel los wie in vergangenen Jahren.
An Halloween ist nicht mehr so viel los wie in vergangenen Jahren. © Keystone/Laurent Gillieron
Halloween ist berüchtigt für Bubenstreiche und Kostümparties. Dieses Jahr blieb es in der Ostschweiz aber mehrheitlich ruhig. Dies liegt laut den Polizeikorps auch an den vermehrten Patrouillen in der Nacht vor Allerheiligen.

Die Kantonspolizei St.Gallen war in den Abendstunden mit mehreren zusätzlichen zivilen und uniformieren Patrouillen in allen Regionen unterwegs. Mit dieser präventiven Massnahme konnten die Sachbeschädigungen gegenüber den Vorjahren gesenkt werden, heisst es in einer Mitteilung. Mehrere Jugendliche seien kontrolliert worden – es konnten Eier, Rasierschaum und Ketchup sichergestellt werden und die Personalien wurden notiert.

Am Halloweenwochenende wurden zudem an zahlreichen Partys gefeiert. Die Polizei musste wegen Lärmklagen mehrmals ausrücken. Insgesamt gingen aus 13 Gemeinden Klagen wegen Sachbeschädigungen ein.

Brunnen mit Knallkörpern beschädigt

Die grösste bis anhin gemeldete Sachbeschädigung wurde in Goldach begangen. Ein Brunnen wurde mit Feuerwerkskörpern beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 2’000 Franken.

In der gleichen Gemeinde konnte bei einer Kontrolle von Jugendlichen 140 Knaller und weiteres Pyro-Material sichergestellt werden.

Laserpointer und Softair-Waffen

Auch in der Stadt St.Gallen wurde vermehrt patrouillert. Die Stadtpolizei hat Kindern und Jugendlichen zwölf Eier, 80 Feuerwerks- und Knallkörper, zwei Laserpointer, ein Messer sowie vier Softair-Waffen abgenommen, um Missbräuche zu verhindern.

Auf Ersuchen rückten mehrere Polizisten aus: Zwei Häuser wurden mit Eiern beworfen, ein Autofahrer wurde mit einem Laserpointer geblendet und ein parkiertes Auto wurde beschädigt. Zudem beklagten sich Bewohner über die Belästigung durch fremde Personen an der Haustüre.

Ruhig im Thurgau, Appenzellerland und Graubünden

Im Thurgau gingen bisher erst ein Dutzend Meldungen wegen kleiner Vorfälle ein. Letztes Jahr waren es laut Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, insgesamt 30 Meldungen.

Auch in den beiden Appenzell und im Kanton Graubünden gibt es nur vereinzelt Meldungen zu kleinen Vorkommnissen.

(chf)


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