Viele Strafminuten beim Zuger Heimsieg

Josh Holden und David McIntyre liegen sich in den Armen
Josh Holden und David McIntyre liegen sich in den Armen © KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Dank je zwei Toren in Unter- und in Überzahl gewinnt der neue Leader Zug ein gehässiges Duell mit insgesamt 61 Strafminuten souverän 5:1. Nach nicht einmal drei Minuten legte Johan Morant die Marschrichtung fest. Nicht zum ersten Mal hatte der Zug-Verteidiger seine Nerven nicht im Griff.

Nach einem Revanche-Foul gegen den Kopf von Johan Fransson durfte er unter die Dusche. In der Folge wurde kaum je mit Vollbestand gespielt. Profiteur der vielen Spezialsituationen war ohne Einschränkung der EV Zug.

Während der Strafe gegen Morant traf David McIntyre in Unterzahl, auf den Ausgleich durch Romain Loeffel kurz vor der ersten Pause reagierten die Zentralschweizer mit zwei Powerplay-Toren im Mitteldrittel. Josh Holden und PostFinance-Topskorer Lino Martschini schafften mit dem 3:1 für eine Differenz, die für Servette nicht mehr aufzuholen war. Holden und McIntyre mit ihren jeweils zweiten Treffern sorgten für das Schlussresultat.

Damit bestätigten die beiden Teams ihre Tendenzen. Während Zug den vierten Sieg in Folge feierte und punktgleich mit den ZSC Lions wieder die Tabellenspitze übernahm, ging das Team von Chris McSorley zum dritten Mal hintereinander als Verlierer vom Eis. Als zweites Fazit kann festgestellt werden, dass sich der EVZ von einem hart und physisch spielenden Gegner nicht mehr einschüchtern lässt wie in der Vergangenheit.

(SDA)


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