Vier Russinnen wegen Dopings gesperrt

Vier Russinnen blieben in einer Doping-Kontrolle hängen
Vier Russinnen blieben in einer Doping-Kontrolle hängen © KEYSTONE/EPA/HENDRIK SCHMIDT
Das Russische Olympische Komitee (ROC) sperrt vier Leichtathletinnen wegen Dopings. Ihnen droht, die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu verpassen.

Irina Maratschjowa, die 2012 in Helsinki EM-Silber über 800 Meter gewonnen hatte, wurde ebenso mit einem Bann von zwei Jahren belegt wie Geherin Anna Lukjanowa. Ferner erhielten die 400-Meter-Läuferin Jelena Nikulina und 800-Meter-Spezialistin Maria Nikolajewa eine Vier-Jahres-Sperre. Genaue Angaben zu den Vergehen der Sportler machte das ROC nicht und teilte auch nicht mit, ob deren Ergebnisse gestrichen werden.

Die Sperren sind die ersten der Dach-Organisation, seit der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) am 13. November russische Leichtathleten wegen gravierender Dopingvorwürfe von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen hat. Wenn die Suspendierung nicht aufgehoben wird, können sie nicht an den Olympischen Spielen in Rio teilnehmen. Das Internationale Anti-Doping-Agentur WADA hatte zudem Russlands Anti-Doping-Agentur RUSADA suspendiert, weil sie die Regeln nicht eingehalten hat.))

Die Sperren sind die ersten des ROC, seit der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) am 13. November russische Leichtathleten wegen gravierender Dopingvorwürfe von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen hat. Wenn die Suspendierung nicht aufgehoben wird, können diese nicht an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August 2016) teilnehmen.

Die Internationale Anti-Doping-Agentur WADA hatte zudem Russlands Anti-Doping-Agentur RUSADA suspendiert, weil sie die Regeln nicht eingehalten hat.

(SDA)


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