Vladimir Petkovic will nicht für sein Deutsch kritisiert werden

Sein "-ic" im Namen sei auch heute noch für manche ein Störfaktor, glaubt der Schweizer-Nati-Trainer Vladimir Petkovic. (Archivbild)
Sein "-ic" im Namen sei auch heute noch für manche ein Störfaktor, glaubt der Schweizer-Nati-Trainer Vladimir Petkovic. (Archivbild) © Keystone/ENNIO LEANZA
Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic ist nicht immer ganz glücklich mit der Berichterstattung über seine eigene Person. Etwa in Sachen Deutsch: Für mangelnde Kenntnisse öffentlich kritisiert zu werden, gehe “halt in den persönlichen Bereich”.

Petkovic fühlt sich von manchen Medien unfair behandelt, wie in seinem Interview mit der “Berner Zeitung” klar wurde: “Wenn Giovanni Trapattoni in Deutschland spricht, heisst es, er bemühe sich. Ich probiere Französisch, Deutsch, Italienisch, in der Türkei sprach ich Englisch und Deutsch, alle waren zufrieden.” Aber vor allem in der Deutschschweiz würden seine Bemühung weniger geschätzt. “Da wird manchmal lieber kritisiert, dass diese (Bemühung) nicht zur Perfektion führt.”

Petkovic glaubt, dass Menschen mit Wurzeln im früheren Jugoslawien es in manchen Bereichen noch immer schwerer haben in der Schweiz: “Scheinbar stört es Leute in diesem Land, wenn jemand mit der Namensendung ‘-ic’ erfolgreich und wichtig ist.”

(SDA)


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