Amriswil und Volero sind Cupsieger

Voleros Alessja Rychliuk überwindet den Block von Aesch-Pfeffingen. Am Ende gewinnen die Zürcherinnen den Cupfinal in Freiburg sicher mit 3:0. Es ist für Volero der zwölfte Cup-Triumph in den letzten 13 Jahren
Voleros Alessja Rychliuk überwindet den Block von Aesch-Pfeffingen. Am Ende gewinnen die Zürcherinnen den Cupfinal in Freiburg sicher mit 3:0. Es ist für Volero der zwölfte Cup-Triumph in den letzten 13 Jahren © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Die Männer aus Amriswil und die Frauen von Volero Zürich sichern sich den ersten Titel der laufenden Volleyball-Saison. In Freiburg werden sie souverän Cupsieger.Amriswil ist seiner Favoritenrolle gegen den Rivalen aus Näfels gerecht geworden.

Die Thurgauer gewannen den Klassiker in der mit 2750 Zuschauern ausverkauften St. Leonhard-Halle mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:13, 25:15).

Amriswil feierte den vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte nach einem Steigerungslauf. Entscheidend waren die Leistungen im Service und im Block. Während der entthronte Titelverteidiger in diesen Elementen mit zunehmender Spieldauer stark abbaute, führten die Amriswiler mit druckvollem Servicespiel (7 direkte Winner) und 16 Blocks die Entscheidung herbei.

Am meisten Punkte holte Sébastien Steigmeier. Der beste Schweizer Akteur dieser Saison liess sich 18 Punkte gutschreiben. Den letzten Cuptitel hatte Amriswil 2012 gefeiert. Näfels auf der anderen Seite verpasste es, als erstes Team seit Lausanne UC (2010 und 2011), in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Cup-Trophäe abzuholen.

Davor hatte bei den Frauen Volero Zürich mit einem 3:0-Erfolg gegen Aesch-Pfeffingen den zwölften Cupsieg in den letzten 13 Jahren gefeiert. Das klar favorisierte Volero bekundete in Freiburg nur zu Beginn des ersten Satzes kleinere Schwierigkeiten.

Das Ensemble von Zoran Terzic ging gegen die beherzt kämpfenden Baselbieterinnen unerwartet spät zum ersten Mal in Führung (14:13). Danach gewann der seit Jahren dominierende Serienmeister seine 180. Partie auf nationaler Ebene aber sicher mit in drei Sätzen (25:18, 25:19, 25:22).

Für Volero steht das nächste Highlight bereits am Mittwoch im Programm. In der Türkei trifft das Team gegen Vakifbank Istanbul zum Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League an. Das Hinspiel hatte Volero 1:3 verloren.

(SDA)


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