Von Rorschach auf die Sitterbühne

Von Felix Unholz
So sahen die Fans in der ersten Reihe das Konzert von Panda Lux.
So sahen die Fans in der ersten Reihe das Konzert von Panda Lux. © Raphael Rohner
Sie liessen die Fetzen fliegen: Die Rorschacher Band Panda Lux eröffnete den OpenAir-Freitag auf der Sitterbühne. Wie es sich anfühlt, das erste Mal dort oben zu stehen, verraten sie im Video.

FM1-Moderator Felix Unholz durfte die Band an ihrem grossen Tag vom Treffpunkt am Morgen im Proberaum bis auf die Bühne am OpenAir St.Gallen begleiten:

“Nicht Angst, sondern Vorfreude hat mich in der Nacht vor dem Konzert wach gehalten”, sagt Sänger Silvan Kuntz, bevor er und die 15 weiteren Crew-Mitglieder von Panda Lux in den Shuttlebus Richtung Sittertobel steigen.

Fast 3000 CDs fürs Bühnenbild

Viel Einsatz hat die Band für die Vorbereitung aufgebracht – nicht nur in den Proben. Sogar das Bühnenbild, einen glänzenden Schriftzug mit dem Bandnamen Panda Lux, haben sie selbst hergestellt. Fast 3000 CDs mussten sie dafür auf Holzbrettern aufkleben. “Von trashigen Bravo-Hits-CDs bis zu Luca Hänni war alles dabei.”

Mit Trompeten und Posaunen bliesen Panda Lux dem Publikum die Ohren durch. Extra für den grossen Auftritt hatte die Band eine Bläser-Kombo engagiert, die dem Publikum am OpenAir St.Gallen noch mehr einheizte. Weshalb es bei der Bläserprobe Streit in der Band gab:

“Ich durfte niemandem was erzählen”

Auf der Bühne am OpenAir St.Gallen lief für die jungen Rorschacher alles gut. Panda Lux begeisterte bei perfektem OpenAir-Wetter – nicht zu heiss und trotzdem sonnig – die zahlreichen Zuschauer vor der Bühne. Auf Befehl von Sänger Silvan warfen sie bereitwillig Bierflaschen, Becher und Wasserbälle in die Luft. Während kurzer Zeit ging ein farbiger Regen aus Gegenständen über dem Sittertobel nieder.

Sänger Silvan hat in seiner WG-Küche von der Einladung ans OpenAir St.Gallen erfahren und durfte niemandem etwas erzählen, weil es noch nicht offiziell war. Nun darf es die Band endlich laut sagen: “Isch uhuere geil gsi am OpenAir.”


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